Die Entscheidung von Moody's folgt auf die Hochstufung Argentiniens auf B1 durch Fitch Ratings im Mai und einen ähnlichen Schritt von S&P Global Ratings im Juni; dabei hoben die Ratingagenturen Mileis Fortschritte bei der Sanierung der Staatsfinanzen und der Senkung der Inflation von dreistelligen Werten hervor. Der Renditeaufschlag argentinischer Staatsanleihen gegenüber vergleichbaren US-Papieren ist auf knapp 400 Basispunkte (4%) – den niedrigsten Stand seit acht Jahren – zurückgegangen, da Investoren zunehmend bereit scheinen, das Risikoprofil des Landes neu zu bewerten. Die Hochstufungen könnten zudem den Kreis der Investoren erweitern, die in argentinische Anleihen investieren dürfen, da eine weitere Abkehr von Ratings im „Distressed“-Bereich (Notleidend-Status) typischerweise die Anzahl der institutionellen Mandate vergrößert, die diese Anleihen halten dürfen. Die argentinische Regierung ist der Ansicht, dass die Kreditkosten die verbesserte Haushalts- und Außenwirtschaftslage noch nicht vollständig widerspiegeln, und vertritt die Auffassung, dass die Spreads eher im Bereich von 250 bis 300 (2,5-3%) Basispunkten liegen sollten.
quotingMoody’s hat das Rating für Argentinien gerade auf B3 heraufgestuft und den Ausblick auf „positiv“ geändert.
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Damit hat die letzte der drei großen Ratingagenturen zu Fitch und S&P aufgeschlossen.
Von Caa1 auf B3 in weniger als zwei Jahren.
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