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  <title>Nostr notes by Katja</title>
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    <name>Katja</name>
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      <title type="html">## Die Rechnung des Risikos: Zweistellige Milliarden gegen ...</title>
    
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      ## &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Rechnung des Risikos: Zweistellige Milliarden gegen Terror, Millionen und pdf´s gegen die Klimakatastrophe.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Stellen Sie sich einen Samstag vor, an dem ausländische Terrorist*innen das komplette Straßenbahnnetz von Leipzig lahmlegen. Gleichzeitig werden zig Autobahnabschnitte und Bundesstraßen quer durch Deutschland gesperrt – macnhe davon tagelang.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was würde passieren? Eine Sondersitzung des Bundestages. Eilgesetze. Milliarden für neue Sicherheitspakete. Talkshows rund um die Uhr. Und wahrscheinlich mindestens drei neue Gesetze zur Grenzkontrolle oder Abschiebung. **Wir würden den Notstand ausrufen.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Stattdessen geschah am 27. Juni 2026 Folgendes: Es war 41 Grad heiß. Der Belag rund um die Schienen in Leipzig verformte sich so stark, dass der Verkehr eingestellt werden musste. Der Asphalt auf einigen Autobahnen wurde flüssig oder blähte sich auf und brach. Und niemand rief den Notstand aus. Stattdessen gab es eine Warnung im Wetterbericht und den Rat, früh morgens spazieren zu gehen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dieser Vergleich ist kein Gedankenexperiment, sondern spiegelt die Realität wider: Der „Täter“, der unsere Infrastruktur lahmlegt, heißt Klimakrise. Und er tötet uns schon seit Jahren – nur nennen wir es nicht Terrorismus, weil es keine Einzelperson ist, die hinter Gittern landen könnte. Fossile Konzerne und Regierungen mal ausgenommen.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Opferbilanz: Ein falsches Maß an AngstUm die Dimensionen zu verstehen, müssen wir die Zahlen ansehen. Die Angst vor islamistischem Terror ist real, aber sie ist statistisch gesehen minimal im Vergleich zur Gefahr durch extreme Hitze.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Seit 2001 sind in Deutschland durch islamistischen Terror etwa 30 bis 50 Menschen getötet worden [1]. Das entspricht einem Durchschnitt von zwei bis drei Todesopfern pro Jahr. Im Gegensatz dazu starben allein im Hitzesommer 2003 in Deutschland schätzungsweise 7.600 Menschen [2]. In den Jahren 2022 bis 2024 wurden in Europa insgesamt 181.000 hitzebedingte Todesfälle gezählt [3]. Auch in Deutschland bleiben die Zahlen hoch: Jährlich sterben hierzulande zwischen 3.000 und 4.500 Menschen an den Folgen extremer Hitze [4].&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Klimakatastrophe ist kein zukünftiges Szenario, sondern ein gegenwärtiger Mörder mit einer Bilanz, die jene des organisierten Terrors um Größenordnungen übertrifft.#### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Haushaltsrealität: 270.000 zu 1Noch deutlicher wird das Missverhältnis, wenn man die staatlichen Ausgaben betrachtet. Hier offenbart sich, wofür wir als Gesellschaft bereit sind, unseren Geldbeutel zu öffnen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Haushalt des Bundesministeriums des Innern (BMI) beläuft sich für 2025 auf 13,75 Milliarden Euro, wobei allein 7,2 Milliarden Euro für Sicherheitsbehörden vorgesehen sind [5]. Hinzu kommen spezifische Anti-Terror-Programme und Budgets für das BKA. Es fließen Milliarden im zweistelligen Bereich in die Prävention und Bekämpfung von Terroranschlägen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Im Vergleich dazu ist die Förderung für Klimaanpassung und Hitzeschutz verschwindend gering. Das Umweltressort hat für Klimaanpassungsmaßnahmen insgesamt 38,57 Millionen Euro veranschlagt [6]. Zwar gibt es einmalige Mittel für die Städtebauförderung, doch ein eigenständiges, massiv finanziertes Programm zum Schutz der Bevölkerung vor Hitze fehlt. Der Hitzeschutzplan des Bundesgesundheitsministeriums existiert primär als PDF-Dokument ohne entsprechende finanzielle Rückendeckung [7].&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Rechnet man die Ausgaben pro verhinderten oder betrauernden Todesfall, ergibt sich ein schockierendes Verhältnis: Für jeden Euro, der effektiv in den Schutz vor Hitzetoten investiert wird, mobilisiert der Staat etwa 270.000 Euro für die Terrorbekämpfung [8]. Selbst bei konservativen Schätzungen liegt das Verhältnis bei Hunderttausenden zu Eins.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Warum wir verdrängen, was wirklich notwendig wäre. Warum behandeln wir diese beiden Bedrohungen so unterschiedlich? Die Antwort liegt in der Wahrnehmung. Terroranschläge sind punktuell, medial sichtbar und haben klare Täter. Sie lösen eine akute Panikreaktion aus. Die Klimakrise hingegen ist diffus, langsam wirkend und ihre Opfer sind oft ältere Menschen, die vielleicht sogar einsam in ihren Wohnungen sterben. Sie sind nicht spektakulär genug, um die politische Agenda zu dominieren.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es ist, als würde unsere Gesellschaft versuchen, die Klimakatastrophe wie Klimaflüchtlinge zu behandeln: Wir hoffen, dass wir sie an den Außengrenzen abweisen können, statt uns auf die Realität vor der eigenen Haustür einzustellen. Aber die Hitze kennt keine Grenzen. Sie kommt herein, egal welche Mauern wir bauen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir brauchen keine neuen Abschiebungsgesetze für die Wärme. Wir brauchen massive Investitionen in grüne Städte, hitzeresistente Infrastruktur und soziale Sicherungssysteme, die den Schwächsten schützen. Solange wir jedoch Milliarden für die Sicherheit vor einem statistischen Randphänomen ausgeben, während wir Tausende hitzebedingter Todesfälle als „natürlich“ hinnehmen, haben wir die Prioritäten verwechselt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Die Frage ist nicht, ob wir uns vor Terror schützen sollen. Die Frage ist, warum wir uns nicht gleichermaßen vor dem schützen, was tatsächlich massenhaft tötet.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Quellen:**&lt;br/&gt;[1] Wikipedia: Liste der Terroranschläge in Deutschland seit 1945; diverse Berichte des Verfassungsschutzes.&lt;br/&gt;[2] Robert Koch-Institut (RKI): Wochenberichte zur Hitzemortalität; historische Analysen zum Sommer 2003.&lt;br/&gt;[3] Europäische Agentur für Umweltfragen (EEA) &amp;amp; RKI: Daten zur hitzebedingten Sterblichkeit in Europa 2022–2024.&lt;br/&gt;[4] Apotheken Umschau / RKI: Aktuelle Daten zur hitzebedingten Mortalität in Deutschland (2023–2025).&lt;br/&gt;[5] Bundesministerium des Innern (BMI): Pressemitteilung zum Haushalt 2025.&lt;br/&gt;[6] Deutscher Bundestag: Drucksachen zum Haushalt für Klimaanpassung im Umweltressort.&lt;br/&gt;[7] Bundesministerium für Gesundheit (BMG): Hitzeschutzplan 2023.&lt;br/&gt;[8] Berechnung basierend auf den oben genannten Haushaltsdaten und Mortalitätsstatistiken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; &lt;img src=&#34;https://katja-diehl.de/wp-content/uploads/2026/06/roszie-climate-change-8405380-1920x1440.png&#34;&gt; &lt;br/&gt;
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      ## &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wer darf mobil sein – und wem wird Mobilität politisch gewollt wieder entrissen? Raul Krauthausen und das Ende von Muva.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;  &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;              &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;              &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;              &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;              &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;              &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;              &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;              &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;          &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;  &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;      &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;    &lt;br/&gt;  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;  &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;            &lt;br/&gt;        &lt;br/&gt;	&lt;br/&gt;		&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Schön, dass du reinschaltest! ***Meinen Podcast schon abonniert? Wenn dir diese oder auch eine andere Folge gefällt, lass´ gern eine Bewertung da und/oder supporte mich – vom wöchentlichen Newsletter bis hin zu einzelnen Zahlungen – alles hilft. Eine Übersicht findest du [hier](&lt;a href=&#34;https://katja-diehl.de/links/&#34;&gt;https://katja-diehl.de/links/&lt;/a&gt; ). Anfragen als Speakerin oder Moderatorin gern an [backoffice@katja-diehl.de](; )!*&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich erinnere mich noch an ein Gespräch mit Raul, das ich vor einigen Jahren aufgezeichnet habe. Er saß vor seiner legendären Fake-Bücherwand, und er sagte etwas, das mich seitdem nicht losgelassen hat: Die Leute denken, wir Behinderten haben kein Privatleben. Die fahren nur zur Physio. Ab 16 Uhr ist sowieso alles nicht mehr möglich – wir gehen ja nie ins Kino oder Cocktails trinken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jetzt, ein paar Jahre später, haben wir uns wieder zusammengesetzt – diesmal mit Arne-Steffen Möller von VIA – und ich musste feststellen: Es hat sich etwas verändert. Und dann wurde es wieder schlechter gemacht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;WERBUNG:&lt;br/&gt;„*Umwelt macht Karriere*“ – das ist das Motto von greenjobs. Wenn du gerade überlegst, wie du dein Berufsleben mit dem zusammenbringst, was dir wirklich wichtig ist – Klimaschutz, Mobilitätswende, echte Veränderung – dann ist greenjobs.de eine gute Adresse. Seit 25 Jahren bringen die Macher:innen von greenjobs Menschen mit grünen Qualifikationen und Arbeitgeber:innen zusammen, die genau diese Menschen suchen. Schau doch mal vorbei: [www.greenjobs.de](&lt;a href=&#34;https://www.greenjobs.de/&#34;&gt;https://www.greenjobs.de/&lt;/a&gt; )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Raul lebt in Berlin, hat keinen Führerschein, seine Frau auch nicht. Barrierefreiheit im ÖPNV ist für ihn, wie er selbst sagt, das A und O. Er kann sich noch daran erinnern, wie es in den 80ern war: kein Bus mit Rampe. Das änderte sich in den 90ern – aber nicht, weil die Politik es so wollte, sondern weil die alten Busse wegen Umweltschutzauflagen nicht mehr zugelassen wurden. Die neuen hatten dann plötzlich alle Rampen. Raul lernte mit 16 Jahren, alleine Bus zu fahren. Was andere mit 5 lernen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Den Sonderfahrdienst gibt es in Berlin seit Jahrzehnten. Eine Revolution, als er eingeführt wurde. Aber die Buchung lief lange per Telefon, Fax oder E-Mail. Manchmal 23 Stunden Warteschleife. Drei Wochen Vorlaufzeit. Keine App. Keine Echtzeitverfügbarkeit. Die Welt der Ride-Hailing-Apps hatte sich längst weitergedreht – der Sonderfahrdienst nicht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dann las Raul, dass der Sonderfahrdienst neu ausgeschrieben wird. Und er hatte eine Idee: Warum nicht VIA, die schon mit dem Berlkönig gezeigt hatten, was digitale On-Demand-Mobilität kann, in die Ausschreibung bringen? Der Berlkönig hatte von Anfang an zwei barrierefreie Fahrzeuge – weil die damalige Projektleiterin Raul einfach gefragt hatte, was es braucht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;VIA bekam den Zuschlag. Der Sonderfahrdienst wurde digital. 50 Prozent der Fahrten werden mittlerweile per App gebucht. Raul kann jetzt spätabends auf einer Party schauen, wann der nächste WIRmobil für ihn verfügbar ist – und eine halbe Stunde später zuhause sein. Was ihn sonst eine Stunde gekostet hätte, weil Aufzüge nicht funktionierten. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und dann kam der MUVA, ein Angebot der BVG, entwickelt mit VIA. Barrierefrei, digital buchbar. Seitlicher Einstieg mit Rampe, wie beim klassischen Bus – schnell, würdevoll, ohne den umständlichen Hublift-Prozess. Das Fahrzeug kam in BVG-Design. Es fühlte sich wie ein Verkehrsmittel an – nicht wie Sondertransport. Zu Hochzeiten: bis zu 1.000 Fahrgäste am Tag. Menschen im Rollstuhl, ja – aber auch Eltern mit Kinderwagen, ältere Menschen, Menschen mit Angststörungen, die nicht U-Bahn fahren können. Der MUVA schloss Lücken, die entstehen, wenn ein Aufzug kaputt ist und der nächste einfach… auch kaputt ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Arne-Steffen Möller ist Partner Success Manager bei VIA, einem der führenden Anbieter von On-Demand-Software und in Deutschland maßgeblich daran beteiligt, barrierefreie Mobilität nicht nur zu denken, sondern auch umzusetzen. VIA war als Technologiepartner der BVG hinter dem Berlkönig, dem WirMobil und zuletzt dem MUVA. Im Gespräch erklärt er, welche Überzeugungsarbeit es brauchte, Digitalisierung überhaupt erst in eine klassische Betriebsausschreibung hineinzubekommen, wie eine App individuelle Assistenzbedarfe abbilden kann – von der Treppenhilfe bis zur Begleitung am Start – und warum gute Software allein nichts ausrichten kann, wenn der politische Wille fehlt, Angebote langfristig zu finanzieren. Sein Appell: verbindliche Standards für barrierefreie Fahrzeuge in Ausschreibungen und Planungssicherheit für die Menschen, die darauf angewiesen sind.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Denn: Der Muva wurde eingestellt.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was bleibt, ist ein Nachfolgeservice des VBB, der das Gegenteil von Fortschritt ist: keine App, nur Telefon, klassische Taxizentrale, keine Garantie auf ein barrierefreies Fahrzeug. Wer an einem defekten Aufzug steht und anruft, hört manchmal: kein barrierefreies Taxi verfügbar. Oder: kommt in einer Stunde. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Raul bringt es auf den Punkt: Das Kostenargument ist das Totschlagargument unserer Zeit. Es wird gegen Klimaschutz benutzt, gegen Gleichberechtigung, gegen Inklusion. Aber niemand rechnet, was es kostet, Dinge ständig neu zu erfinden. Den Berlkönig aufgebaut, abgebaut. Den MUVA aufgebaut, abgebaut. Fahrer*innen eingestellt, entlassen, eingestellt, entlassen. Konzepte über Konzepte – und am Ende: Rückschritt. Dabei wäre die Vision so klar: Sonderfahrdienst, ÖPNV und Taxiverkehr aus einer Hand gedacht, aus einem Topf finanziert, mit verbindlichen Standards für Barrierefreiheit in jeder Ausschreibung. Kein Sonderprodukt, sondern: Mobilität für alle.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;In Hamburg gibt es MOIA – das On-Demand-Angebot von Volkswagen. Lange nicht barrierefrei. Jetzt kommen autonome MOIA-Fahrzeuge. Auch nicht barrierefrei. Ich finde: Wenn ein neues Produkt in die Welt kommt, muss Barrierefreiheit von Anfang an mitgedacht sein. Nicht als Zusatz. Nicht als spätere Version.  Das ist keine Forderung nach Luxus. Das ist eine Forderung nach Teilhabe. Und Teilhabe ist keine Kostenfrage – sie ist eine Frage des politischen Willens. Raul ergänzt: Beim autonomen Fahren ist bis heute nicht geklärt, wie Menschen im Rollstuhle diese Services benutzen sollen. Wer schnallt die Rollstühle an, wer gewährleistet einen barrierefreien Zustieg? Unglaublich, aber nicht neu, denn auch die Ladesäulen für Elektroautos – eine Infrastruktur, die NEU aufgebaut wird, sind nur zu geringen Prozentsätzen barrierearm. Auch hier waren es die Betroffenen selbst, die überhaupt erst eine Rahmenrichtlinie entwickelten.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich hoffe, dass andere Städte jetzt mit VIA und ähnlichen Anbieter*innen das machen, was Berlin gerade aufgibt. Und ich hoffe, dass Berlin dann irgendwann under Druck gerät.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;#Blogbeitrag #Podcast #SheDrivesMobility&lt;br/&gt; &lt;img src=&#34;https://katja-diehl.de/wp-content/uploads/2025/04/SDM-Podcast-Cover-Neu-2025_ohne-Swoosh-1080x1080px-1920x1920.jpg&#34;&gt; &lt;br/&gt;
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      <title type="html">## Raus aus der fossilen Mobilität – wenn nicht jetzt, wann ...</title>
    
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      ## &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Raus aus der fossilen Mobilität – wenn nicht jetzt, wann dann?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die aktuellen Debatten über Entlastungsmaßnahmen zeigen eine klare Fehlsteuerung: Statt die Gelder dort zu investieren, wo sie wirklich wirken, drohen die gleichen Fehler wie bisher. Die Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Der Verkehrssektor weist steigende Emissionen auf – ein klares Zeugnis für politisch falsche Steuerung.### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was wirken würde:**1. Rückkehr des Neun-Euro-Tickets**&lt;br/&gt;Die Erfahrungen zeigen, dass Menschen bereit sind, ihr Verhalten zu ändern. Das Neun-Euro-Ticket 2022 bewies: Bei attraktiven Preisen steigt der ÖPNV-Anteil massiv. Der Erfolg lag nicht im Geld, sondern im richtigen Anreizsystem.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**2. Ausbau des ÖPNV**&lt;br/&gt;Während über teure Einzelmaßnahmen diskutiert wird, zeigt die Realität: Der Run auf den ÖPNV zeigt, dass Menschen bereit sind umzusteigen – wenn die Infrastruktur vorhanden ist. Investitionen in Schienen, Busse und Bahnhöfe schaffen dauerhafte Lösungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**3. Sofortiges Tempolimit**&lt;br/&gt;Tempo 120 auf Autobahnen und Tempo 80 auf Landstraßen würden jährlich rund 3,2 Milliarden Liter Benzin und Diesel sparen [Umweltbundesamt]. Schnell umsetzbar, sofort wirksam, zusätzlich weniger Unfälle und Lärm.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**4. Stopp aller Autobahnneubauten**&lt;br/&gt;Jedes neue Straßenkilometer lockt mehr Verkehr an („Verkehrsmehrerzeugung“). Statt in fossile Infrastruktur zu investieren, müssen die Mittel in nachhaltige Mobilität fließen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**5. Mobilitätsgeld für alle**&lt;br/&gt;Im Gegensatz zur Pendlerpauschale, die lange Autofahrten belohnt, sollte ein Mobilitätsgeld unabhängig vom Verkehrsmittel gewährt werden. Das belohnt nicht die falschen Anreize.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**6. On-Demand-Rufbussysteme auf dem Land**&lt;br/&gt;Wo Schienen unwirtschaftlich sind, bieten digitale Rufbusse flexible Lösungen. Sie können schnell dort etabliert werden, wo Lücken in der Versorgung bestehen – ohne teure Infrastrukturprojekte.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**7. Sofortiger Stopp der Förderung für fossile und teilfossile Dienstwagen**&lt;br/&gt;Die massive Förderung von Dienstwagen mit Verbrennern und Hybridantrieben blockiert den Wandel zum E-Auto. Ein sofortiger Stopp würde Unternehmen zwingen, ihre Flotten wirklich zu elektrifizieren und einen echten Gebrauchtmarkt für E-Autos entstehen lassen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**8. Beendung der Kaufprämie für Private bei teilfossilen Antrieben**&lt;br/&gt;Aktuell werden auch Hybrid- und Plug-in-Hybrid-Fahrzeuge mit hohen Prämien subventioniert – genau die Antriebe, die eigentlich schnell abgeschafft werden sollten. Die Prämien sollten sich strikt auf reine Elektroautos konzentrieren, um den Wirkungsgrad zu maximieren.### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was NICHT helfen wird**Tankrabatte** (12&#43; Mrd. €/Jahr): Belasten den Staat enorm, kommen vor allem Gutverdiener*innen zugute und verleiten zu mehr Verbrauch [DIW].&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Erhöhte Pendlerpauschale** (1,6 Mrd. €/Jahr): Belohnt explizit lange Autofahrten – genau das, was beendet werden muss.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Kfz-Steuer senken**: Komme vor allem Besitzer*innen hochmotorisierter Spritfresser zugute, verstärkt das Problem nur.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Menschen verändern ihr Verhalten bereits – ohne dass der Staat eingreift. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;*[Die Energiekrise zieht mehr Menschen in den öffentlichen Nahverkehr – doch die Unternehmen können das Angebot kaum ausweiten. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen fordert die Politik zum Handeln auf.](&lt;a href=&#34;https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nahverkehr-kann-die-nachfrage-kaum-bedienen-hohe-spritpreise-treiben-fahrgaste-zu-bus-und-bahn-15454244.html&#34;&gt;https://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/nahverkehr-kann-die-nachfrage-kaum-bedienen-hohe-spritpreise-treiben-fahrgaste-zu-bus-und-bahn-15454244.html&lt;/a&gt; )*&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Umso wichtiger ist es, die richtigen Rahmenbedingungen zu schaffen. Jede Maßnahme muss nach ihrer Klimawirkung bewertet werden. Es muss ein Ende haben, ständig Steuergelder zu verschwenden, um das Falsche und dann noch bei denen zu belohnen, die keinerlei finanzielle Not haben.### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Quellenverzeichnis[1] Umweltbundesamt: Tempolimit würde 3,2 Mrd. Liter Benzin/Diesel jährlich sparen&lt;br/&gt;[2] Deutsches Institut für Wirtschaftsforschung (DIW): Analyse der Verteilungswirkungen von Tankrabatten und Pendlerpauschalen&lt;br/&gt;[3] Internationale Energieagentur (IEA): Tempolimit als effektive Sparmaßnahme&lt;br/&gt;[4] SPIEGEL-Artikel: „Diese elf Optionen zur Entlastung liegen nun auf dem Tisch“ (11.04.2026)&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; &lt;img src=&#34;https://katja-diehl.de/wp-content/uploads/2026/02/IMG_3751-1440x1920.jpg&#34;&gt; &lt;br/&gt;
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    <updated>2026-04-11T14:21:17Z</updated>
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      <title type="html">## Vom fossilen Patriarchat zum elektrischen Technofaschismus? ...</title>
    
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      ## &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vom fossilen Patriarchat zum elektrischen Technofaschismus?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Auf meinen letzten Post bei LinkedIn](&lt;a href=&#34;https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7425594126982889472/?commentUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A(activity%3A7425594126982889472%2C7425606060658315265)&amp;amp;dashCommentUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A(7425606060658315265%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7425594126982889472)&amp;amp;dashReplyUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A(7425796280553037824%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7425594126982889472)&amp;amp;replyUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A(activity%3A7425594126982889472%2C7425796280553037824)&#34;&gt;https://www.linkedin.com/feed/update/urn:li:activity:7425594126982889472/?commentUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A(activity%3A7425594126982889472%2C7425606060658315265)&amp;amp;dashCommentUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A(7425606060658315265%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7425594126982889472)&amp;amp;dashReplyUrn=urn%3Ali%3Afsd_comment%3A(7425796280553037824%2Curn%3Ali%3Aactivity%3A7425594126982889472)&amp;amp;replyUrn=urn%3Ali%3Acomment%3A(activity%3A7425594126982889472%2C7425796280553037824)&lt;/a&gt; ) gab es viel Reaktion. In den Kommentarspalten wurde ich herabwürdigend behandelt – wie stets von Männern, die nicht in der Lage sind, mein Geschlecht aus Debatten herauszuhalten und sich auf die Sachebene zu konzentrieren. Ich danke aber auch ausdrücklich allen Herren, die mit mir genau das taten und mir halfen, meine Argumentation zu schärfen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Mein Fazit bleibt: **Autonomes Fahren, das ohne die unterbezahlte Arbeit von Clickworkern in Schwellenländern nicht möglich ist, rechtliche Grauzonen nutzt… ist nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein anderer Aspekt irritierte mich jedoch: Da ich viel auch in US-amerikanischen Kontexte lese, war mir der Begriff des **Technofaschismus** seit Jahren vertraut, wissenschaftlich belegt, diskutiert, in vielen Podcasts und Studien vertieft. Für alle, denen dieser Begriff neu ist, empfehle ich eine hochaktuelle Übersicht [Technofascism: AI, Big Tech, and the new authoritarianism](&lt;a href=&#34;https://link.springer.com/article/10.1007/s00146-026-02862-9&#34;&gt;https://link.springer.com/article/10.1007/s00146-026-02862-9&lt;/a&gt; ). Mir wurde von einigen Kommentierenden vorgeworfen, mit dem Begriff des Faschismus´ zu „leichtfertig“ umzugehen. Dieser sei doch eher katastrophaleren Systemen zuzuschreiben. Das sehe ich anders. Und ich bin damit nicht allein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;gt; *The rapid development of digital technologies, including AI, is having a significant impact on the social, economic, and political life. Yet, while presented as milestones in innovation and progress, these technological transformations have also introduced mechanisms of control, forms of organization, and ideological patterns that bear striking resemblances to historical fascist phenomena. Moreover, in parallel and increasingly intersecting with this development is a broader political context of fascist ideologies and strategies, populism, authoritarianism, and (other forms of) illiberalism in the West. Drawing from the classic philosophical and political theory literature on fascism, authoritarianism, and totalitarianism, this paper argues that and how features of contemporary digital technologies, their governance, and their political context mirror features of fascism. It concludes with a call to resist these new, anti-democratic forms of governance and domination, and make more systemic changes to both the development of technologies and the governance of tech and society.*&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit diesem Artikel möchte ich die Gedanken, die ich in den letzten Monaten beobachtend entwickelt habe, zu einem ersten Gesamtbild zusammenfügen. **Ich wünsche mir eine sachliche Debatte, denn dies ist eine Momentaufnahme und eine Aufforderung zur gemeinsamen Reflexion dessen, was geschieht. **Dabei nehme ich mir das Recht heraus, keine globalgalaktische Betrachtung zu bieten, sondern mich auf das zu konzentrieren, wo meine Expertise liegt. **Der Versuch der Etablierung einer klima- und sozial gerechten, wahlfreien Mobilität jenseits von Autozwang. **Ich denke jedoch, dass meine Beobachtungen nicht nur für den Status quo des fossilen, patriarchalen Autosystems gelten, sondern für alle Bereiche, die wir aufgrund der Klimakatastrophe beginnen zu ändern. Nicht, weil wir intrinsisch motiviert sind, allen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn du es bis hierhin geschafft hast, möchte ich dir danken. Du bist offensichtlich keine Person, die schon beim Wort „Patriarchat” in Abwehr fällt!##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Worum es in diesem Artikel geht.Wir erleben gerade eine vermeintliche Mobilitätswende: vom Verbrenner zum E-Auto, vom menschlichen Fahrer zur künstlichen Intelligenz. Das wird uns als Fortschritt verkauft. Als Klimaschutz. Als Innovation.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aber was, wenn es nur die Fortsetzung desselben Systems ist? Mit denselben Machtverhältnissen, denselben Ausbeutungsstrukturen, derselben Gewalt — nur in neuer Verpackung?##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mein Artikel zeigt drei Aspekte:**Erstens:** Automobile Gewalt ist nicht nur ein Spiegel patriarchaler Gewalt. Sie ist eine eigenständige Form struktureller Gewalt, die aktiv zur gesellschaftlichen Verrohung beiträgt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Zweitens:** Die elektrische Transition demontiert diese Strukturen nicht. Sie upgradet sie — mit denselben Externalisierungsstrategien, demselben unerbittlichen Ressourcenhunger, denselben Kontrollmechanismen, nur technologisch „smarter“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Drittens:** Was entsteht, ist elektrischer Technofaschismus — die Verschmelzung von Big Tech-Macht, autoritärer Politik und algorithmischer Kontrolle über Bewegung und öffentlichen Raum.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die gute Nachricht: Es gibt Alternativen. Aber nur, wenn wir jetzt handeln.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wie das autozentrierte System patriarchale Gewalt perpetuiert – und warum die Elektrifizierung droht, alles noch schlimmer zu machenIch höre gerade nochmal (unter dem Eindruck des männlichen Missbrauchssystems rund Epstein) den Spiegel-Podcast über den Fall Pelicot. Den Prozess in Frankreich, in dem Gisèle Pelicot mutig über Jahrzehnte des Missbrauchs aussagte, den ihr Ehemann orchestriert hatte. **Der Podcast macht eines deutlich: Patriarchale Gewalt wird nicht durch den Mut von Frauen enden. Männer müssen sich dafür entscheiden, sie zu beenden.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese Erkenntnis bringt mich auch zum Nachdenken über Mobilität. Denn patriarchale Gewalt spiegelt sich nicht nur in unserer autozentrierten Gesellschaft wider. Sie manifestiert sich durch sie.### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Automobile Gewalt als patriarchale Gewalt.Der öffentliche Raum ist durch Autos zu einem Raum der rechtlichen Grauzone geworden. Zwar gibt es Gesetze, die hier regeln, doch die Missachtung dieser ist gesellschaftlich anerkannt. Parken im Parkverbot gilt als Kavaliersdelikt, wer eben mal zum Bäcker muss, wird ja wohl noch sein Auto auf den Rad- oder Gehweg stellen dürfen. Die Macht liegt eindeutig auf Seiten der Menschen im Auto – während Jene im Außen sehr vulnerabel sind, nicht nur, weil sie keine Hülle aus Stahl mit sich führen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was automobile Dominanz bedeutet:&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Physische Gewalt: &amp;lt;/strong&amp;gt;Tote und Verletzte, das ständige Brüllen von Motoren, rücksichtslose Raserei, Luftbelastung, Mikroplastik.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Räumliche Gewalt: &amp;lt;/strong&amp;gt;Alles beherrschendes, geparktes Blech, das den öffentlichen Raum verschlingt.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Demokratische Gewalt: &amp;lt;/strong&amp;gt;Zerstörung von Begegnungsräumen und Privatisierung von Bewegung.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Psychologische Gewalt: &amp;lt;/strong&amp;gt;das ständige Hintergrundrauschen, das Menschen mürbe macht; die Realitätsverzerrung durch massive SUVs, die Fahrer*innen von der Mitwelt so isolieren, dass sie diese fast vergessen.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Automobile Gewalt **ist eine Weiterentwicklung **patriarchaler Gewalt — ein maßgeblicher Treiber der gesellschaftlichen Verrohung, die wir erleben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Autozentrierung vernichtet demokratische Begegnungsplätze. Sie verdichtet die Privatsphäre. Sie steigert die Angst vor „Fremden“, weil wir nur noch *aneinander vorbei*fahren, nie *miteinander*. Der Weg ist nicht mehr das Ziel — er ist *im Weg*. Und alle anderen, die auf diesem Weg liegen, nerven.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die „weicheren Formen von Mobilität“ — Fuß- und Radverkehr, das gemeinsame Nutzen von Bussen und Bahnen statt Egokisten — all das nagt an der Macht des fossilen Patriarchats.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Diese Mobilitätsformen erfordern:&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Verletzlichkeit:&amp;lt;/strong&amp;gt; Du bist exponiert, nicht geschützt durch Metallrüstung.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Kooperation:&amp;lt;/strong&amp;gt; Du teilst Raum, verhandelst Präsenz, erkennst andere an.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Gleichheit:&amp;lt;/strong&amp;gt; Ein CEO und eine Studentin warten an derselben Bushaltestelle.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Verkörperung:&amp;lt;/strong&amp;gt; Du spürst das Wetter, siehst Gesichter, existierst in der Welt, statt von ihr isoliert zu sein.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;gt; Jede gut gestaltete Fahrradinfrastruktur, jede häufig fahrende Buslinie, jeder Fußgänger*innenplatz ist eine kleine Erosion automobiler Macht. Und Macht gibt niemals freiwillig auf.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und hier ist, was mich nachts wachhält: **Was als nächstes kommt, wird nicht besser sein. Es wird Technofaschismus in elektrischer Form sein.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Transition zu Elektrofahrzeugen und „autonomer“ Mobilität demontiert das System nicht. Sie upgradet es.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Angelehnt an die aktuelle Forschung zum Technofaschismus, **der Verschmelzung von technologischer Allgegenwart und faschistischen Tendenzen**, können wir erkennen, wie die Energiewende dieselben Kontrollmechanismen, dieselben Ausbeutungsstrategien und dieselbe Externalisierung von Kosten fortführt. Und wie der Hype um das, was wir KI nennen, genau in diese Richtung treibt, anstatt uns innehalten und bewusster agieren zu lassen. Zurück zu den privat besessenen Autos und Dienstwagen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Dieselbe Dominanz, neue Verpackung:**&amp;lt;li&amp;gt;E-Autos sind aktuell schwerer, größer, ressourcenintensiver.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sie erhalten räumliche Dominanz und benötigen weiterhin massive Infrastruktur. Diese leidet unter dem höheren Gewicht sogar sehr viel mehr.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sie bewahren die Isolation privater Fahrzeuge.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Sie setzen die Zerstörung demokratischen öffentlichen Raums fort&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und hier lasst mich ganz klar sein: Das ist mitnichten ein Plädoyer für fossile Autonutzung. Im Gegenteil. Alles, was zukünftig wirklich noch als privates Auto benötigt wird, muss elektrisch sein. Um als Speicher im dezentralen Energiesystem zu dienen, uns unabhängig von fossilen Despoten zu machen und Energie zu nutzen, die erneuerbar ist. ABER: Das bedeutet NICHT die Elektrifizierung eines absurden deutschen Fuhrparks von 50 Millionen Autos! Sondern das Gesundschrumpfen auf Autos, die wirklich benötigt werden. Die geteilt werden. **DAS könnte z. B. KI organisieren.**##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dieselbe Ausbeutung, offshore, ein paar Beispiele:&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/lithiumabbau-argentinien-100.html&amp;#34&#34;&gt;https://www.tagesschau.de/wirtschaft/weltwirtschaft/lithiumabbau-argentinien-100.html&amp;#34&lt;/a&gt;; target=&amp;#34;_blank&amp;#34; rel=&amp;#34;noreferrer noopener&amp;#34;&amp;gt;Lithiumabbau verwüstet Gemeinschaften in Chile, Argentinien, Bolivien.&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://www.humanium.org/de/die-aktuelle-situation-der-kinderarbeit-in-kobaltminen-in-der-demokratischen-republik-kongo/&amp;#34&#34;&gt;https://www.humanium.org/de/die-aktuelle-situation-der-kinderarbeit-in-kobaltminen-in-der-demokratischen-republik-kongo/&amp;#34&lt;/a&gt;; target=&amp;#34;_blank&amp;#34; rel=&amp;#34;noreferrer noopener&amp;#34;&amp;gt;Kobaltabbau basiert auf Kinderarbeit im Kongo.&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://klimasozial.at/wp-content/uploads/2024/06/Klimabuch_FinaleFahnen_2Auflage.pdf&amp;#34&#34;&gt;https://klimasozial.at/wp-content/uploads/2024/06/Klimabuch_FinaleFahnen_2Auflage.pdf&amp;#34&lt;/a&gt;; target=&amp;#34;_blank&amp;#34; rel=&amp;#34;noreferrer noopener&amp;#34;&amp;gt;Batterieproduktion konzentriert sich in Ländern mit schwachem Arbeitnehmer*innenschutz.&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://www.autoblog.com/news/waymo-uses-remote-workers-in-the-philippines-to-assist-its-self-driving-cars&amp;#34&#34;&gt;https://www.autoblog.com/news/waymo-uses-remote-workers-in-the-philippines-to-assist-its-self-driving-cars&amp;#34&lt;/a&gt;; target=&amp;#34;_blank&amp;#34; rel=&amp;#34;noreferrer noopener&amp;#34;&amp;gt;Remote-„Assistenz“ für „autonome“ Fahrzeuge wird ausgelagert in Schwellenländer, auf billige Clickworker.&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;Und ja: Es soll „bald“ Kreislaufwirtschaft, Recycling, 2nd life für Batterien geben. Lithium wurde auch in Deutschland gefunden. All das ist aber Zukunftsmusik, vor allem vor dem, was ich jetzt aufzähle.&amp;lt;li&amp;gt;Der unerbittliche Energiehunger wird lediglich von Tankstellen zu Stromnetzen verschoben.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Massiver Wasserverbrauch (Batterieproduktion, Kühlungsinfrastruktur).&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Landraub für Minen, Fabriken und Ladeinfrastruktur.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Wenn Batterien „sterben”, wird auch dieser Müll in den Globalen Süden exportiert.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Hinzu kommen neue Überwachungsmechanismen:**&amp;lt;li&amp;gt;Konstante Datenextraktion aus „smarten“ Fahrzeugen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Algorithmische Governance durch „autonome“ Systeme.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Verhaltensüberwachung normalisiert als „Komfort“.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Unternehmenskontrolle über Mobilitätszugang.&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und ja, nicht zuletzt zeigt meine Reihe #UnplugBigTech (schon ausprobiert?), dass wir mit unseren Handys und Laptops bereits hochgradig abhängig und angreifbar geworden sind. Das müssen wir aber nicht als Ausrede nutzen, um das bei unserer Mobilität zu wiederholen.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das Playbook der erzwungenen Adoption.Genau wie bei Autos im 20. Jahrhundert werden wir in dieses System gezwungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Betrachten wir die Parallelen zur KI-Adoption heute. Beide Technologien werden positioniert als:&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Unvermeidlich:&amp;lt;/strong&amp;gt; „Man kann den Fortschritt nicht aufhalten“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Essentiell:&amp;lt;/strong&amp;gt; „Du wirst ohne es zurückbleiben“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Überlegen:&amp;lt;/strong&amp;gt; „Es ist sicherer/smarter/effizienter“&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;strong&amp;gt;Gemeinschaftszugehörigkeit:&amp;lt;/strong&amp;gt; „So arbeiten ernsthafte Menschen“&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn du kein Auto besitzt – oder bald kein E-Auto mehr –, giltst du schnell als unpraktisch, ideologisch und naiv. Wenn du bei der Arbeit keine KI-Tools nutzt, giltst du als Luddist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Beide Systeme operieren mit dem, was Wissenschaftler:innen „leisere, heimtückischere Kontrollmechanismen” nennen:** Datenextraktion, algorithmische Governance, Verhaltensnudging und Plattformmonopolisierung. All dies geschieht unter dem Deckmantel von Komfort und Personalisierung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Das ist Technofaschismus: **technologische Allgegenwart, verschmolzen mit autoritärer Kontrolle, die Bedingungen von Entpolitisierung, Atomisierung und Polarisierung schafft.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Jetzt wird Technofaschismus lauter.Elon Musk — Besitzer von Tesla, Champion **nochnichtautonomfahrender** Fahrzeuge, Förderer rechtsextremer Ideologie — agierte als ungewählter Regierungsbeamter an der Spitze von Trumps sogenanntem Department of Government Efficiency (DOGE).##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Silicon Valleys politische Macht, seine technokratischen Fantasien, seine „kaltblütige Verfolgung von Effizienz“ verstecken sich nicht mehr hinter Innovations-Rhetorik. Sie regieren.Wie [*The New Yorker*](&lt;a href=&#34;https://www.newyorker.com/culture/infinite-scroll/techno-fascism-comes-to-america-elon-musk&#34;&gt;https://www.newyorker.com/culture/infinite-scroll/techno-fascism-comes-to-america-elon-musk&lt;/a&gt; ) kürzlich folgerte:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&amp;gt; „Techno-Faschismus kommt nach Amerika.“##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Der Mann, der Elektroautos als Klimarettung verkauft, ist derselbe Mann, der:&amp;lt;li&amp;gt;Gewerkschaften ablehnt&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Autoritäre Politik weltweit fördert&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Politische Macht ohne demokratisches Mandat erwirbt&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Überwachung und Datenextraktion als Geschäftsmodelle normalisiert&amp;lt;/li&amp;gt;Das ist kein Zufall. Es ist der logische Endpunkt, wenn technologische Systeme, die für Dominanz entworfen wurden, mit autoritärer Politik verschmelzen.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was Männer tun müssen.Zurück zum Fall Pelicot. Gisèle Pelicots Mut ist außergewöhnlich. Aber sie kann patriarchale Gewalt nicht alleine beenden. Millionen mutige Frauen können sie nicht alleine beenden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Nur Männer können sich entscheiden, Misogynie zu beenden.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dasselbe gilt für automobile Gewalt und die technofaschistischen Systeme, die gebaut werden, um sie zu ersetzen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Männer — besonders jene mit Macht in Technologie, Politik, Stadtplanung und Verwaltung — müssen sich entscheiden, diese Systeme zu demontieren. Nicht zu upgraden. Nicht elektrisch zu machen. Nicht „smart“ zu machen.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sie zu demontieren.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das bedeutet:&amp;lt;li&amp;gt;Die Unvermeidlichkeits-Narrative um E-Autos und autonome Fahrzeuge abzulehnen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;In öffentlichen Verkehr, Radinfrastruktur, fußgängerfreundliche Städte zu investieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Big Techs Macht über Mobilitätssysteme zu regulieren.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Die Überwachungs- und Datenextraktions-Geschäftsmodelle abzulehnen.&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Demokratische, zugängliche, wirklich nachhaltige Mobilität zu bauen.&amp;lt;/li&amp;gt;Die elektrische Transition, wie sie aktuell gestaltet wird, ist kein Fortschritt. Sie ist die Perpetuierung des fossilen Patriarchats durch neue Mittel — mit derselben Gewalt, derselben Ausbeutung, derselben Externalisierung, jetzt verpackt in grünem Marketing und algorithmischer Kontrolle.##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein anderer Weg.Wir wissen, wie gerechte, nachhaltige, demokratische Mobilität aussieht. Städte wie Kopenhagen, Amsterdam, Malmö, Wien haben es uns gezeigt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es geht nicht um Technologie. Es geht um **Prioritäten.**&amp;lt;li&amp;gt;Wer bekommt Raum?&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Wer fühlt sich sicher?&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Wer kann sich frei bewegen?&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Wer profitiert?&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;Wer zahlt die Kosten?&amp;lt;/li&amp;gt;##### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Antworten auf diese Fragen offenbaren, ob ein System demokratisch oder faschistisch ist, gerecht oder ausbeuterisch, nachhaltig oder extraktiv.Gerade jetzt wird uns elektrischer Technofaschismus als Lösung für das fossile Patriarchat verkauft.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Wir verdienen Besseres. Und wir müssen es einfordern — bevor das neue System so verankert wird wie das alte.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Denn sobald Überwachung zur Infrastruktur wird, sobald algorithmische Kontrolle normal wird, sobald Milliardärs-Governance akzeptiert wird — wird es noch schwerer zu demontieren sein als das fossile System, unter dem wir jetzt leben.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die Zeit zu widerstehen ist jetzt. Die Zeit, Alternativen zu bauen, ist jetzt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nicht nach der Transition. **Jetzt.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Hier kannst du meinen wöchentlichen Newsletter abonnieren.](&lt;a href=&#34;https://steady.page/de/shedrivesmobility/about&#34;&gt;https://steady.page/de/shedrivesmobility/about&lt;/a&gt; )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; &lt;img src=&#34;https://katja-diehl.de/wp-content/uploads/2026/02/Bildschirmfoto-2026-02-08-um-12.43.15.png&#34;&gt; &lt;br/&gt; &lt;img src=&#34;https://katja-diehl.de/wp-content/uploads/2026/02/image.png&#34;&gt; &lt;br/&gt;
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    <updated>2026-02-08T12:54:07Z</updated>
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      ## &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn der Rechtsstaat selbst nach rechts rutscht: Warum mich die aktuellen Entwicklungen zutiefst beunruhigen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Bundesinnenminister Dobrindt kündigt heute im Gespräch mit der Bild – ausgerechnet! – ein Maßnahmenpaket gegen Linksextremismus an. Anlass: der Brandanschlag auf das Berliner Stromnetz. &lt;br/&gt;Die angekündigten Maßnahmen: Aufstockung der Nachrichtendienste, Ausweitung digitaler Befugnisse, besserer Schutz von Infrastruktur.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was in der medialen Berichterstattung untergeht, ist entscheidend: Die ursprüngliche „Vulkangruppe“ von 2011 hat sich ausdrücklich von allen unter ihrem Namen durchgeführten Aktionen distanziert. Das Bundesamt für Verfassungsschutz stuft diese Distanzierung als authentisch ein. &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Doch die politische Reaktion folgt einem bekannten – und gefährlichen – Muster.**## &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Kriegsrhetorik statt RechtsstaatlichkeitLesen wir uns die Wortwahl in der Bild genauer an. Dobrindt spricht von einer „Phantom-Serie“, die endlich enden müsse. Von „Hintermännern“, die gefasst werden sollen. Von einer „massiven Kurskorrektur“. Die Infrastruktur soll zur „Festung“ werden, ein „Schutzwall“ errichtet, „keine Rückzugsräume“ gelassen werden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Sein Fazit: „Wir überlassen den Linksextremisten und Klimaextremisten nicht das Feld. Mehr Personal, mehr Befugnisse und härtere Gesetze sind die Antwort auf den Terror.“**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Klimaextremisten. Terror.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Halten wir einen Moment inne: Ein CSU-Innenminister stellt in einem Springer-Medium friedliche Klimaaktivist:innen und gewaltbereite Brandstifter in eine Reihe. Er nutzt militärische Sprache – „Feld überlassen“, „Festung“, „Schutzwall“ – und rahmt politische Maßnahmen als Krieg gegen einen inneren Feind.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das ist nicht nur rhetorisch problematisch. Es ist demokratiegefährdend.#### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Was mich zutiefst beunruhigtEs ist nicht nur die reflexhafte Forderung nach mehr Überwachung und härteren Maßnahmen. Es ist die systematische Verschiebung dessen, was in unserem Rechtsstaat als legitimer Protest gilt – und wer mit der vollen Härte des Gesetzes verfolgt wird.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Schon vor drei Jahren sprach ich mit dem Journalisten und Juristen Ronen Steinke](&lt;a href=&#34;https://katja-diehl.de/demokratie-im-klimanotfall-ronen-steinke-ueber-praeventivhaft-die-letzte-generation-und-klimaklagen/&#34;&gt;https://katja-diehl.de/demokratie-im-klimanotfall-ronen-steinke-ueber-praeventivhaft-die-letzte-generation-und-klimaklagen/&lt;/a&gt; ) über sein Buch „Vor dem Gesetz sind nicht alle gleich“. Damals ging es um die soziale Schieflage in der Strafjustiz: Menschen, die wegen Fahren ohne Fahrscheins ins Gefängnis gehen, während Steuerhinterziehung oft mild behandelt wird. Wir sprachen über die neuen Versammlungsgesetze in Bayern, NRW und Hessen, die vor allem eines tun: rigide gegen Klimaaktivist:innen vorgehen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Im September 2024 führte ich ein weiteres Gespräch mit Ronen](&lt;a href=&#34;https://katja-diehl.de/verfassungsbeschwerde-friedliche-klimaproteste-vor-gericht-ist-unser-recht-fit-fuer-eine-welt-in-der-klimakatastrophe/&#34;&gt;https://katja-diehl.de/verfassungsbeschwerde-friedliche-klimaproteste-vor-gericht-ist-unser-recht-fit-fuer-eine-welt-in-der-klimakatastrophe/&lt;/a&gt; ), diesmal gemeinsam mit Irma, einer Aktivistin der Letzten Generation, und Stephan Bsdurek vom RAZ e.V. Die Entwicklung in diesen anderthalb Jahren ist erschreckend: Aus anfänglich milderen Urteilen für friedliche Straßenblockaden sind drastische Strafen geworden, bis hin zu Freiheitsstrafen. Der „Gummiparagraf“ der Nötigung wird zunehmend zum Instrument, um demokratischen Protest zu kriminalisieren.#### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Besorgniserregende MusterDobrindt betont in der Bild: „Sicherheit hat oberste Priorität – ohne den Kampf gegen Rechtsextremismus zu vernachlässigen.“ Ein Halbsatz, der entlarvend ist. Denn während er ein Zwei-Säulen-Konzept mit massiver Aufstockung der Nachrichtendienste, erweiterten digitalen Befugnissen und einem KRITIS-Dachgesetz für Infrastrukturschutz vorstellt, richtet sich die gesamte Stoßrichtung gegen „Linksextremisten und Klimaextremisten“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Wo ist das Zwei-Säulen-Konzept gegen Rechtsextremismus? Wo die massive Personalaufstockung zur Aufklärung rechter Netzwerke in Polizei, Bundeswehr und Verfassungsschutz? Wo die Konsequenzen aus NSU, Hanau, Halle, den Umsturzplänen der Reichsbürger?**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;2024: Gewalt gegen Klimaaktivist:innen wird bagatellisiert oder gar als legitim dargestellt. Männer, die Protestierende von der Straße zerren oder mit Arbeitsschuhen in den Bauch treten, finden in Teilen der Justiz und Medien Verständnis. Friedlicher, professionell kommunizierter Protest hingegen wird kriminalisiert – und nun explizit mit „Terror“ gleichgesetzt.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;PLUS: Die Bundesregierung ignoriert das Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Klimaschutz – ein Urteil, das eine klare rechtliche Grundlage für Handlungen gelegt hat. Stattdessen werden Sektorziele aufgegeben, und Robert Habeck erklärt öffentlich, im Verkehrsbereich sei „nicht mehr möglich“. Wer ist denn nun der „Klimaterrorist“?#### &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wenn Justiz politisch instrumentalisiert wirdAll das ist keine Zufälligkeit. Es ist Teil einer strategischen Verschiebung, die Menschen, die für Klimaschutz und soziale Gerechtigkeit eintreten, systematisch delegitimiert und kriminalisiert. **Während diejenigen, die tatsächlich unsere Lebensgrundlagen zerstören, politisch hofiert werden.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ronen Steinke erklärte mir in unserem Gespräch, wie professionell die Letzte Generation kommuniziert: immer freundlich, immer friedlich, immer defensiv mit choreografierten Botschaften. Dennoch eskalierende Gewalt gegen sie. Und er machte deutlich: Die Einschätzung mancher Jurist:innen und Medien, diese Gewalt sei rechtlich legitimiert, ist falsch.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Irma, die Aktivistin, hat Verfassungsbeschwerde eingelegt, um grundsätzliche Fragen zur Legitimität friedlichen Protests klären zu lassen. Sie wurde wegen Nötigung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte verurteilt – für gewaltfreie Straßenblockaden. Ihre Frage ans Bundesverfassungsgericht: Darf friedlicher Protest gegen die Klimakrise tatsächlich als strafbare Handlung geahndet werden? Meine Freundin Carla Hinrichs wird sich dieses Jahr wegen „[Gründung einer kriminellen Vereinigung](&lt;a href=&#34;https://taz.de/Letzte-Generation-angeklagt/!6074746/&#34;&gt;https://taz.de/Letzte-Generation-angeklagt/!6074746/&lt;/a&gt; )“ vor Gericht verteidigen müssen. [Sie hat darüber ein Buch geschrieben.](&lt;a href=&#34;https://www.klett-cotta.de/_files_media/reading_samples/16308.pdf&#34;&gt;https://www.klett-cotta.de/_files_media/reading_samples/16308.pdf&lt;/a&gt; )## &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein Alarmsignal für die DemokratieMich macht diese Entwicklung nicht nur als Mobilitätsexpertin besorgt. Sondern als Bürgerin, die an den demokratischen Rechtsstaat glaubt. Wenn Justiz und Sicherheitsapparate zunehmend politisch instrumentalisiert werden, wenn friedlicher Protest härter verfolgt wird als strukturelle Gewalt gegen unsere Zukunft, wenn ein Innenminister Klimaaktivist:innen als „Extremisten“ und „Terroristen“ framt – dann rutscht nicht nur die Politik nach rechts.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Dann rutscht der Rechtsstaat selbst nach rechts.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dobrindt verkündet seine Pläne nicht im Parlament. Nicht in einer Pressekonferenz. Sondern in der Bild. Mit einer Sprache, die an Kriegsführung erinnert. Mit einem Zwei-Säulen-Konzept, das sich faktisch gegen eine Seite richtet – während die strukturelle Unterwanderung durch Rechtsextremismus in Behörden und Sicherheitsapparaten mit einem Halbsatz abgetan wird.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Wir sollten sehr genau beobachten, was hier passiert.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wir sollten sehr genau hinhören, welche Sprache benutzt wird.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und wir sollten sehr genau aufpassen, dass der Kampf gegen die Klimakrise nicht als Extremismus geframt wird, während die tatsächliche Zerstörung unserer Lebensgrundlagen als wirtschaftspolitisch notwendig verkauft wird.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Wir müssen wachsam bleiben. Und laut.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; &lt;img src=&#34;https://katja-diehl.de/wp-content/uploads/2026/01/Bildschirmfoto-2026-01-11-um-14.05.28.png&#34;&gt; &lt;br/&gt;
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      ## &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Die letzten drei Tage im Schnelldurchlauf – oder: Wenn sich linke und rechte Kräfte die Klinke in die Hand geben.**Tag 1:** NIUS veröffentlicht 6.000 Zeichen über mein Flauschi-Funding für eine BahnCard 100. Braune Gülle aus allen Rohren. Auf allen Plattformen. Morddrohungen, Gewaltfantasien – das volle Programm.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Tag 2:** Menschen „von links“ steigen ein: Warum ich denn 1. Klasse fahren wolle? Ob das nicht dekadent sei? Sie sehen dies als *validen* Kritikpunkt. Spoiler: Ist es nicht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Tag 3:** NIUS legt nach – diesmal mit Video. Und auch „links“ drängt weiter auf mich ein, so dass ich mich gezwungen sehe, allein auf Bluesky an die 100 Accounts zu blocken, die übergriffig und abwertend formulierten. Nächster Vorwurf aus dieser Ecke: Intransparenz – „Luxusfinanzierung“ – „Unverhältnismäßig“ &lt;br/&gt;Die Ironie: Mein Crowdfunding ist komplett transparent, steuerlich sauber, öffentlich nachvollziehbar.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Was hier passiert, ist klassische Täter-Opfer-Umkehr**.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Nicht die systematische Diffamierung ist das Problem. Nicht NIUS, das selbst mit 13,8 Millionen Euro Verlust (Wikipedia, 2023) am Tropf eines Milliardärs hängt. Nicht die Morddrohungen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Sondern: eine freiberufliche Aktivistin, die transparent um 8.000 Euro bittet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Zur „Luxus“-Debatte, die vor allem von links kommt:**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich habe gesundheitliche Einschränkungen. Ich bin bis zu 150 Tage im Jahr unterwegs. Die 1. Klasse ist für mich Arbeitsmittel – wie für andere ein Büro oder Equipment.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Als SPIEGEL-Bestseller-Autorin sollte ich mir das doch leisten können – so von beiden Seiten der Ruf? &lt;br/&gt;Realität: Nach Verlag, Agentur, Abgaben und Steuern bleibt nicht das, was viele denken.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Und jetzt der wichtigste Punkt:**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Ich habe dieses ungerechte System nicht erschaffen. **&lt;br/&gt;**Im Gegenteil – ich setze mich täglich dafür ein, dass es abgebaut wird.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich kämpfe für faire Bezahlung von Advocacy-Arbeit, für strukturelle Finanzierung zivilgesellschaftlicher Akteur*innen, für ein Gemeinnützigkeitsrecht, das politisches Engagement nicht bestraft.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Dass ich als Einzelne in diesem System überleben muss, während ich es gleichzeitig kritisiere und verändern will, ist kein Widerspruch. Es ist Realität.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Einige Reaktionen, die zeigen, worum es wirklich geht:**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;💬 *„Wer von meinen Followern sich an der Kampagne beteiligt, wird geblockt. Wäre ich nicht in der Lage, meine Zeichnerei zu verschenken, müsste ich auch überlegen, wie ich sie finanziere.“*&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;💬 *„Wir leben in einer Gesellschaft, die auf Bürgergeldempfänger neidisch ist. Aber Milliardäre, Konzerne, Parteien? Die dürfen Millionen bekommen.“*&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;💬 *„Was mich nervt: 1) Es geht um einen geringen Betrag mit klarer Zweckbestimmung 2) Bei Schwurblern gehören Bettelbriefe zum Geschäft 3) NIUS ist komplett abhängig von Zuschüssen und erwirtschaftet praktisch nichts.“*&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Was ich daraus lerne:**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Rechte Kräfte arbeiten strukturiert, systematisch, finanziell gut ausgestattet. &lt;br/&gt;Linke Kräfte? Bekämpfen sich oft selbst. &lt;br/&gt;Während NIUS Video 2 produziert, diskutieren wir über 1. Klasse.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Das ist kein Zufall. Das ist Strategie.**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;LobbyControl zeigt in ihrer aktuellen Studie: Hinter Diffamierungskampagnen stehen autoritäre UND Konzerninteressen. 81 von 100 Top-Lobbyakteuren haben wirtschaftliche Interessen, nur 7 sind NGOs. Das Ziel: Kritische Stimmen schwächen. Spalten. Zum Schweigen bringen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und manchmal helfen wir ihnen dabei – aus den eigenen Reihen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Mein Fazit:**&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich werde weiterhin 1. Klasse fahren. Weil ich arbeiten muss. Weil ich gesundheitliche Einschränkungen habe. Weil es *niemanden* etwas angeht, wie ich meine Arbeitsmittel organisiere.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich werde weiterhin transparent sein. Ich werde weiterhin um Unterstützung bitten. Und ich werde weiterhin laut sein.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Meine Community entscheidet frei, ob sie mich unterstützt. Niemand wird gezwungen. Die Menschen spenden nicht aus Mitleid, sondern weil sie meine Arbeit wertschätzen und möglich machen wollen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das ist Solidarität. Nicht Luxusfinanzierung.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**An alle, die sich solidarisch zeigen:** Danke. Ihr seid der Beweis, dass Community nicht Spaltung, sondern Unterhaken bedeutet.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**An alle, die von links kritisieren:** Überlegt euch, wem ihr gerade helft. &lt;br/&gt;Spoiler: Es ist nicht die Demokratie. Es ist nicht das gerechtere System, für das wir kämpfen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Und während ihr meine BahnCard diskutiert, arbeite ich daran, dass künftige Generationen nicht mehr zwischen Existenz und Engagement wählen müssen.&lt;br/&gt; &lt;img src=&#34;https://katja-diehl.de/wp-content/uploads/2025/11/Bildschirmfoto-2025-11-09-um-10.19.34.png&#34;&gt; &lt;br/&gt;
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      ## &lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Komm´ ins Fediverse – leave Enlo Muks behind – hier eine umfassende Auflistung, wer schon alles im Fediverse ist.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;So ihr Lieben, geht los.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;„Im [Fediverse](&lt;a href=&#34;https://www.fediverse.to/&#34;&gt;https://www.fediverse.to/&lt;/a&gt; ), da ist doch niemand!!“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Stimmt nicht. Allein ich habe innerhalb von Tagen 17.000 Fediflauschis im Gepäck.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ich bin seit knapp zwei Jahren unter &lt;a href=&#34;https://norden.social/web/@SheDrivesMobility&#34;&gt;https://norden.social/web/@SheDrivesMobility&lt;/a&gt; zu finden.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ja, es ist etwas mühsam, Twitteraccounts auch im #Fediverse zu finden, aber wenn ihr ehrlich seid:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Das ging beim Vögelchen ja auch nicht über Nacht.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Aber wer wäre ich, wenn ich euch die #TwitterLayoffs nicht erleichtern wollen würde?&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Daher auch hier nochmal eine allgemeine Quelle zum Neustart ohne Enlo Muks.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;*[Fedi.Tips ](&lt;a href=&#34;https://fedi.tips/&#34;&gt;https://fedi.tips/&lt;/a&gt; )is an informal, unofficial guide for non-technical people who want to use Mastodon and the wider Fediverse. Browse the contents on the index below.*&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Auch das hier ist toll:](&lt;a href=&#34;https://pad.wolkenbar.de/s/mastodon#&#34;&gt;https://pad.wolkenbar.de/s/mastodon#&lt;/a&gt; )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;*”Die Bedienung von Mastodon wird derzeit von etlichen Akteur:innen unnötig kompliziert geschrieben. Ich hinterfrage deren Motive nicht – sondern möchte eine einfache Schritt-für-Schritt Anleitung anbieten, mit der man in 10 Minuten (!) zu einem Ergebnis kommt, das sich nicht wesentlich von Twitter unterscheidet.“*&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Es gibt zudem Tools, die euch beim Auffinden von Kontakten helfen:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[„**Twitter-Kontakte in Mastodon übernehmen“**](&lt;a href=&#34;https://t3n.de/consent?redirecturl=%2Fnews%2Feinfach-twitter-kontakte-in-mastodon-uebernehmen-importieren-einfuegen-automatisch-simpel-tool-tipp-1509538%2F&#34;&gt;https://t3n.de/consent?redirecturl=%2Fnews%2Feinfach-twitter-kontakte-in-mastodon-uebernehmen-importieren-einfuegen-automatisch-simpel-tool-tipp-1509538%2F&lt;/a&gt; )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;**Und das [Fedi-Directory](&lt;a href=&#34;https://fedi.directory/&#34;&gt;https://fedi.directory/&lt;/a&gt; ) ist „**human-curated selection of interesting accounts to help you get started, or just to spice up your timeline.“&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Unter &lt;a href=&#34;https://fediverse.info/explore/people&#34;&gt;https://fediverse.info/explore/people&lt;/a&gt; ist eine kleine Suchmaschine gebaut, ich fand vor allem interessant, nach Interessen zu suchen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Vorweg: Nutzt Hashtags, sowohl zur Suche als auch zur Kennzeichnung eures Contents. Deutsche und englische hashtags machen es mir grad sehr leicht, nationale und internationale Expert:innen zu finden (sind halt die beiden Sprachen, die ich am besten kann – andere Sprachen funktionieren natürlich auch).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Mit dem Followgraph for #Mastodon könnt ihr herausfinden, wem die Menschen folgen, denen ihr folgt. Ein schönes Tool, um neue Accounts zu finden, die einen interessieren. Einfach den Accountnamen (inkl. Domain) angeben. Also zum Beispiel: kuketzblog@social.tchncs.de – das ist der Herr, der diesen Tipp weitergab und dem ihr entsprechend auch folgen solltet 🙂&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Ein unglaublich fleißiger Mensch ist &lt;a href=&#34;https://norden.social/web/@WalterShaub@journa.host&#34;&gt;https://norden.social/web/@WalterShaub@journa.host&lt;/a&gt; – wenn ihr auf sein Profil klickt, findet ihr Listen aller Facetten und Empfehlungen von Accounts „worth to click“.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Politik:&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Diese Datei](&lt;a href=&#34;https://codeberg.org/open/fedipolitik&#34;&gt;https://codeberg.org/open/fedipolitik&lt;/a&gt; ) beinhaltet eine Auflistung von Fediverse-Profilen politischer Entitäten (Parteien, Mandatsträger:innen, Amtsträger:innen, Behörden, offizielle Kanditat:innen für Wahlen, „wichtige Einzelpersonen“).&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Journalist:innen, Medien, Gruppen (DACH)](&lt;a href=&#34;https://cryptpad.fr/pad/#/2/pad/view/5kQsj4xxcOFJlX-iR-J3DxO2&#43;comqnZiYv4Cp6AaHdE/&#34;&gt;https://cryptpad.fr/pad/#/2/pad/view/5kQsj4xxcOFJlX-iR-J3DxO2&#43;comqnZiYv4Cp6AaHdE/&lt;/a&gt; )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Journalist:innen, Medien, Gruppen (international):](&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/13No4yxY-oFrN8PigC2jBWXreFCHWwVRTftwP6HcREtA/htmlview&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/13No4yxY-oFrN8PigC2jBWXreFCHWwVRTftwP6HcREtA/htmlview&lt;/a&gt; )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;Wissenschaftler:innen.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;This repository contains a collection of various lists of academics on Mastodon. These lists are curated by many awesome folks across various disciplines, so make sure to give them kudos as well! We expect the lists to be generated with the consent from the accounts listed. If lists are generated without consent, please let us know, so we can drop them.&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Hier findet ihr Einzelpersonen und Gruppen:](&lt;a href=&#34;https://github.com/nathanlesage/academics-on-mastodon&#34;&gt;https://github.com/nathanlesage/academics-on-mastodon&lt;/a&gt; )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;The following are curated lists of academic accounts on Mastodon, sorted by discipline. If you would like to start your own group, head over to the [original repository](&lt;a href=&#34;https://github.com/trutzig89182/Mastodon-Sociologists&#34;&gt;https://github.com/trutzig89182/Mastodon-Sociologists&lt;/a&gt; ), fork it, adapt it, and publish it. Then, make sure to add your list here by proposing a pull request!&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://stark1tty.github.io/Mastodon-Archaeology/&amp;#34;&amp;gt;Archaeology&amp;lt;/a&amp;gt&#34;&gt;https://stark1tty.github.io/Mastodon-Archaeology/&amp;#34;&amp;gt;Archaeology&amp;lt;/a&amp;gt&lt;/a&gt;; (&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://forms.gle/QdsUDAZfYZ6aTzYQ9&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://forms.gle/QdsUDAZfYZ6aTzYQ9&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/10kKyUrBbB5r66xUeuPzV3pM098VqTG7jVTKNSacdCzA/edit?resourcekey=undefined#gid=122506783&amp;#34;&amp;gt;Asian&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/10kKyUrBbB5r66xUeuPzV3pM098VqTG7jVTKNSacdCzA/edit?resourcekey=undefined#gid=122506783&amp;#34;&amp;gt;Asian&lt;/a&gt; Studies&amp;lt;/a&amp;gt; (Google Spreadsheet) (&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScTMCM_gzW3MtxHnFt16huEpVclmV9yQXA7TZqHZ3r3vslB-Q/viewform&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScTMCM_gzW3MtxHnFt16huEpVclmV9yQXA7TZqHZ3r3vslB-Q/viewform&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://www.sebastienmaret.net/astrophysicists-on-mastodon/&amp;#34;&amp;gt;Astrophysics&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&#34;&gt;https://www.sebastienmaret.net/astrophysicists-on-mastodon/&amp;#34;&amp;gt;Astrophysics&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&lt;/a&gt; href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://emiller88.github.io/Mastodon-Bioinformatics/&amp;#34;&amp;gt;Bioinformatics&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&#34;&gt;https://emiller88.github.io/Mastodon-Bioinformatics/&amp;#34;&amp;gt;Bioinformatics&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&lt;/a&gt; href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1T-IUl72xlbEcaclP7TUA8kgrhDTVSrMwwsi5iIIfsow/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Book&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1T-IUl72xlbEcaclP7TUA8kgrhDTVSrMwwsi5iIIfsow/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Book&lt;/a&gt; History (BookHistodons)&amp;lt;/a&amp;gt; (Google Spreadsheet; &amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://forms.gle/3fwsaeAywBqurLj26&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://forms.gle/3fwsaeAywBqurLj26&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/document/d/1vFWP_eBXrjeDqDkmT6PEbxnsZ_QFC4OgEgUHTrJWhhQ/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Communication&#34;&gt;https://docs.google.com/document/d/1vFWP_eBXrjeDqDkmT6PEbxnsZ_QFC4OgEgUHTrJWhhQ/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Communication&lt;/a&gt; and Media Studies&amp;lt;/a&amp;gt; (Google Doc)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/15Ak4VHCnr_4Stkzkz-_RhOgX-jCJMt0oq0GN9XXDaKo/edit#gid=229844055&amp;#34;&amp;gt;Digital&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/15Ak4VHCnr_4Stkzkz-_RhOgX-jCJMt0oq0GN9XXDaKo/edit#gid=229844055&amp;#34;&amp;gt;Digital&lt;/a&gt; Humanities&amp;lt;/a&amp;gt; (Google Spreadsheet; &amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://forms.gle/iyNaKV4kunzFG8rr5&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://forms.gle/iyNaKV4kunzFG8rr5&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/10AsFTNHC2LwjU7_XrQ_IxjcEjqv-4uMdLfO-L6q0cXY/edit#gid=0&amp;#34;&amp;gt;Genealogy&amp;lt;/a&amp;gt&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/10AsFTNHC2LwjU7_XrQ_IxjcEjqv-4uMdLfO-L6q0cXY/edit#gid=0&amp;#34;&amp;gt;Genealogy&amp;lt;/a&amp;gt&lt;/a&gt;; (Google Spreadsheet) (&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScSHpTI4ka9EoisKtvvfn8b71z4T2UA1B5s-aZ8oocnSobb6Q/viewform&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScSHpTI4ka9EoisKtvvfn8b71z4T2UA1B5s-aZ8oocnSobb6Q/viewform&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://lejun.codeberg.page/Mastodon-Geography/&amp;#34;&amp;gt;Geography&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&#34;&gt;https://lejun.codeberg.page/Mastodon-Geography/&amp;#34;&amp;gt;Geography&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&lt;/a&gt; href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://oliviodare.github.io/mastodon-hps/&amp;#34;&amp;gt;History&#34;&gt;https://oliviodare.github.io/mastodon-hps/&amp;#34;&amp;gt;History&lt;/a&gt; and Philosophy of Science&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1zmuH0ffMpCNOEjsReMk5iiqGwiUvhO2TtrM8QKu98SE/htmlview#gid=844879137&amp;#34;&amp;gt;History&amp;lt;/a&amp;gt&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1zmuH0ffMpCNOEjsReMk5iiqGwiUvhO2TtrM8QKu98SE/htmlview#gid=844879137&amp;#34;&amp;gt;History&amp;lt;/a&amp;gt&lt;/a&gt;; (Google Spreadsheet)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1t13k5_cNhP9_TgoUmqDZk2ROkWkF6Bg3O5269vKIqWw/edit#gid=2024884983&amp;#34;&amp;gt;Information&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1t13k5_cNhP9_TgoUmqDZk2ROkWkF6Bg3O5269vKIqWw/edit#gid=2024884983&amp;#34;&amp;gt;Information&lt;/a&gt; Security&amp;lt;/a&amp;gt; (Google Spreadsheet) (&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScxXz9Y7Y2xWs2mRyX6jZWe0UR4nFKBAXfXWsw-zEkxRuEZqQ/viewform?usp=sf_link&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScxXz9Y7Y2xWs2mRyX6jZWe0UR4nFKBAXfXWsw-zEkxRuEZqQ/viewform?usp=sf_link&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/13No4yxY-oFrN8PigC2jBWXreFCHWwVRTftwP6HcREtA/edit#gid=1320898902&amp;#34;&amp;gt;Journalism&amp;lt;/a&amp;gt&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/13No4yxY-oFrN8PigC2jBWXreFCHWwVRTftwP6HcREtA/edit#gid=1320898902&amp;#34;&amp;gt;Journalism&amp;lt;/a&amp;gt&lt;/a&gt;; (Google Spreadsheet)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1nE8WxgwTFCuVeFA8ZfOW0qonJTSnI_d6EBSJ4E9JqtI/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Law&amp;lt;/a&amp;gt&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1nE8WxgwTFCuVeFA8ZfOW0qonJTSnI_d6EBSJ4E9JqtI/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Law&amp;lt;/a&amp;gt&lt;/a&gt;; (Google Spreadsheet; &amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://forms.gle/hzzbqzvq754NQzDv7&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://forms.gle/hzzbqzvq754NQzDv7&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/172wtP1Upmv-uUoIAqgTFwP2-_cPdM0Egz5xkTGBbjZU/htmlview&amp;#34;&amp;gt;Literary&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/172wtP1Upmv-uUoIAqgTFwP2-_cPdM0Egz5xkTGBbjZU/htmlview&amp;#34;&amp;gt;Literary&lt;/a&gt; Studies&amp;lt;/a&amp;gt; (Google Spreadsheet)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/10OdDb5R0u-IQ331Xpom6X6fsArdJvXFt1X5K2dLudhU/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Medieval&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/10OdDb5R0u-IQ331Xpom6X6fsArdJvXFt1X5K2dLudhU/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Medieval&lt;/a&gt; History (Medievodons)&amp;lt;/a&amp;gt; (Google Spreadsheet; &amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://forms.gle/wv3pomSJhS4EWSb89&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://forms.gle/wv3pomSJhS4EWSb89&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1k3Q0LOewgIAJolbf-7XagK0twnpjeoyl2uLxR5U80vo/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Neuroscience&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1k3Q0LOewgIAJolbf-7XagK0twnpjeoyl2uLxR5U80vo/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Neuroscience&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&lt;/a&gt; href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://eyssette.github.io/Mastodon-Philosophy/&amp;#34;&amp;gt;Philosophers&#34;&gt;https://eyssette.github.io/Mastodon-Philosophy/&amp;#34;&amp;gt;Philosophers&lt;/a&gt; and Philosophy Teachers&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://brentonpeterson.github.io/Mastodon-PoliScientists/&amp;#34;&amp;gt;Political&#34;&gt;https://brentonpeterson.github.io/Mastodon-PoliScientists/&amp;#34;&amp;gt;Political&lt;/a&gt; Scientists&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://kaitclark.github.io/mastodon-psychology/&amp;#34;&amp;gt;Psychology&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&#34;&gt;https://kaitclark.github.io/mastodon-psychology/&amp;#34;&amp;gt;Psychology&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&lt;/a&gt; href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSd18nvex-ZAT0Tkx66od1kTcZqUvhNcjbENKuohqFAyd7d6ag/viewform&amp;#34;&amp;gt;Qualitative&#34;&gt;https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLSd18nvex-ZAT0Tkx66od1kTcZqUvhNcjbENKuohqFAyd7d6ag/viewform&amp;#34;&amp;gt;Qualitative&lt;/a&gt; Researchers&amp;lt;/a&amp;gt; (Google Spreadsheet) (&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/14SL14N7sqTgz4QskAA677WqsV1xsEy2-NXsSFsysCFQ/edit#gid=881211263&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/14SL14N7sqTgz4QskAA677WqsV1xsEy2-NXsSFsysCFQ/edit#gid=881211263&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1uBwBthFWMCTKxMEn6liNosDX8bOEmoNnFZnWD_xu_7E/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Religion&amp;lt;/a&amp;gt&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1uBwBthFWMCTKxMEn6liNosDX8bOEmoNnFZnWD_xu_7E/edit?usp=sharing&amp;#34;&amp;gt;Religion&amp;lt;/a&amp;gt&lt;/a&gt;; (Google Spreadsheet)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://semantisch.github.io/SemanticWeb/&amp;#34;&amp;gt;Semantic&#34;&gt;https://semantisch.github.io/SemanticWeb/&amp;#34;&amp;gt;Semantic&lt;/a&gt; Web&#43;&amp;lt;/a&amp;gt; (&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://forms.gle/pjNmNG6xwzU28Y3o6&amp;#34;&amp;gt;Form&#34;&gt;https://forms.gle/pjNmNG6xwzU28Y3o6&amp;#34;&amp;gt;Form&lt;/a&gt; to add yourself&amp;lt;/a&amp;gt;)&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://jwyg.github.io/mastodon-sts/&amp;#34;&amp;gt;Science&#34;&gt;https://jwyg.github.io/mastodon-sts/&amp;#34;&amp;gt;Science&lt;/a&gt; and Technology Studies&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://trutzig89182.github.io/Mastodon-Sociologists/&amp;#34;&amp;gt;Sociology&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&#34;&gt;https://trutzig89182.github.io/Mastodon-Sociologists/&amp;#34;&amp;gt;Sociology&amp;lt;/a&amp;gt;&amp;lt;/li&amp;gt;&amp;lt;li&amp;gt;&amp;lt;a&lt;/a&gt; href=&amp;#34;&lt;a href=&#34;https://liveuclac-my.sharepoint.com/:x:/g/personal/ucqnmve_ucl_ac_uk/ES11jfqXsNVNpd1roXFokNkBzRux6n2xThtV4CsgqpSj8g?e=rKrajY&amp;#34;&amp;gt;Technology&#34;&gt;https://liveuclac-my.sharepoint.com/:x:/g/personal/ucqnmve_ucl_ac_uk/ES11jfqXsNVNpd1roXFokNkBzRux6n2xThtV4CsgqpSj8g?e=rKrajY&amp;#34;&amp;gt;Technology&lt;/a&gt; Law &amp;amp;amp; Policy&amp;lt;/a&amp;gt; (Spreadsheet)&amp;lt;/li&amp;gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[#LawFedi: Lawyers and Legal Academics on Mastodon](&lt;a href=&#34;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1nE8WxgwTFCuVeFA8ZfOW0qonJTSnI_d6EBSJ4E9JqtI/edit#gid=1859751282&#34;&gt;https://docs.google.com/spreadsheets/d/1nE8WxgwTFCuVeFA8ZfOW0qonJTSnI_d6EBSJ4E9JqtI/edit#gid=1859751282&lt;/a&gt; )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;[Soziolog:innen auf Mastodon:](&lt;a href=&#34;https://www.perspektivbrocken.org/2022/10/28/soziologinnen-auf-mastodon-eine-liste/&#34;&gt;https://www.perspektivbrocken.org/2022/10/28/soziologinnen-auf-mastodon-eine-liste/&lt;/a&gt; )&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt;&lt;br/&gt; &lt;img src=&#34;https://katja-diehl.de/wp-content/uploads/2022/11/fedi.png&#34;&gt; &lt;br/&gt;
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    <updated>2022-12-12T11:19:22Z</updated>
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